Ich, Hermann Muigg-Spörr...

  ...vor vielen, vielen Jahren - 1962 geboren - 

als ich noch von den meisten

Hermanndl

gerufen wurde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto. Toni Wintersteller
Foto. Toni Wintersteller

Beim angeregten Diskurs mit Bruder Bernadino auf der Romita bei Assisi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feste mag ich feiern,

wie sie fallen

 

 

Was ich so mache:

 

Seit dem 13. September 2013 gibt es sehr viel Schönes in meinem Leben, wie in den anderen 50 Jahren - aber auch die Hölle machte sich unbarmherzig Platz in mir. Ich erlebte die Liebe, aber auch der Tod mit seiner Schwester Angst (Depression, Fast-Selbst-Tötung) gab mir die - zweifelhafte - Ehre.

 

Gott sei Dank halfen mir immer wieder Freundinnen und Freunde, wobei ein Aufzählen ihrer Namen hier den Rahmen sprengen würde.

 

 

Ich bin dankbar. Auch über Schmerzhaftes. 

 

Und bin für jede - noch so harte und direkte - Kritik dankbar. 

Bitte hilf mir durch Deine ehrlichen, geradliniegen Worte.

Danke!

 

 

 

Aus meinem Lebensweg:

 

"Lebensqualität Bauernhof ", mein Arbeitsplatz bis 1. Mai 2014, sagt  auch viel über mich:

Diese Initiative ermöglichte mir viele Kontakte zu interessanten Menschen in Land und Stadt, Chancen zu selbst konzipierten Vorträgen und Auftritten, Seminaren, Workshops.

 

Doch vor allem ist mir Lebensqualität immer wichtiger geworden, wichtig für mich und für andere.

 E I N F A C H leben - einfach L E B E N, nicht immer nach mehr oder Größerem hasten, tut mir und vielen Menschen sehr, sehr gut! Durch mein Zusammentreffen mit Leuten in allen Lebenslagen kann ich viele zum Nach- und Vordenken anregen und anstupsen!

 

Nun zu meiner Familie:

 

Auf einem Bergbauernhof (Hausname "Veveler") mit einer kleiner Gastwirtschaft (Gasthof "Schützenwirt") im Tiroler Wipptal wurde mir das Leben geschenkt. Ich verbrachte dort, in Steinach am Brenner, Ortsteil Plon und in einem kleinen Schweizer Städtchen namens Grenchen meine schönen und positiv prägenden Kinder- und Jugendjahre. Ich war der Nachzügler und hatte leider nur sehr wenig von meinen beiden Geschwistern. Oft fühlte ich mich als Einzelkind: Josef, der Älteste war ausbildungsbedingt selten zu Hause, er wurde Lehrer - übrigens ein geradlinig-streng-gerecht-liebevoller! Mein 10 Jahre und 1 Tag älterer Bruder Raimund suchte außerhalb der engeren Heimat seinen Weg als Koch. Später wurde er ein wertschätzender Unternehmer in Ischgl und genießt jetzt seinen wohlverdienten Ruhestand.

 

Zuerst erwähne ich meinen geliebten Großvater, Josef Muigg. Er war in den ersten Lebensjahren für mich mehr Mythos als reelle Person: "Der Präsident", so hörte ich meistens, kaum "Opa". Durch seine vielen Tätigkeiten für viele Menschen konnte ich ihn erst in seiner Pensionszeit genießen. Seine Erzählungen, Berichte, Lebensweisheiten erfüllten und prägten mich: "Sei für Andere da. Du bekommst so viel im Leben, gebe viel. Liebe Dich, dann hast Du Kraft den Nächsten zu lieben. Und liebe Gott und die Heimat."

Mein Opa, ganz Ehrenmann, ganz Politiker der alten Schule UND ganz Mensch.

 

Mein herzensguter Vater Hermann - ich danke ihm noch heute, dass ich seinen Namen tragen darf - starb hochbetagt 2011. Er war zuallererst Bauer - Gastwirt sein zwang ihn das Schicksal der Kriegsjahre und deren Folgen auf. Meine Mutter Anna, von uns liebevoll Mama genannt, lebte bis November 2017 (sie kam im November 1923 zur Welt) im Hause meines Bruders Josef. Sie war - zumindest nach außen - immer lebensfroh und positiv, eine geborene Gastwirtin eben. Ihre liebevolle Art, ihre Großzügigkeit und ihr Sich-selbst-nicht-so wichtig-nehmen ist in Steinach legendär. Für mich sind beide Vorbild!

 

Aber ich hatte auch noch während meiner Kinderjahre Zweiteltern: Charlotte und Kurt Staub aus dem erwähnten Städtchen Grenchen im Kanton Solothurn. Solange ich daheim noch keine wirkliche Hilfe war, durfte ich immer wieder in den Sommermonaten in das um vieles reichere Land der Eidgenossen. Dort ging es mir sehr gut, ich möchte fast sagen, ich war ein verwöhnter "Bueb us ´m Tyrol". Ich schätze und liebe meine Goti und meinen Göti bis zum heutigen Tag. Mein Schwiizerdütsch und sonst noch vieles verdanke ich ihnen.

 

Mein ältester Bruder lebt während des Winterhalbjahres vor allem in Steinach und macht dort sämtliche Skipisten der Umgebung unsicher. Während des restlichen Jahres ist er gerne in der Ursprungsheimat seiner Frau Silvia, der südlichen Steiermark. Dort genießt er den (zum Teil selbst angebauten) Wein und die wunderschöne Landschaft zum Radfahren. Meine Schwägerin Silvia ist einerseits eine tolle Mutter, Oma und Ehefrau, andererseits eine begnadete Künstlerin. Schau mal auf ihre sehenswerte Webseite muigg-spoerr.jimdo.com/! 

 

Ihre beiden Söhne, meine Neffen Martin und Michael machen ihren Weg. Martin, ebenfalls Pädagoge, Referent, Journalist und Fotograf lebt im Tiroler Oberland mit seiner Frau Sabine und den bereits flügge werdenden Söhnen David, Noah und Nathan.  Michael lebt mit seiner Lebenspartnerin Alex (Alexandra) in Steinach und arbeitet auch als Pädagoge an der Neuen Mittelschule in Gries. Seinem Lieblingssport, dem Volleyballspiel, ist er nach wie vor als Spieler und sehr gefragter Trainer treu, er klettert aber auch gerne auf verwegenen Routen.

 

Raimund, unser mittlerer Bruder lebt nach seinen Koch-Wanderjahren, der Zeit als Unternehmer in Ischgl und Büsum an der Nordseeküste jetzt wieder im Paznauntal. Er ist dort mit seiner jetzigen Ehefrau Claudia glücklich verheiratet. Ihm, wie auch Josef, habe ich viel zu verdanken. Durch unsere gemeinsame Zeit bei Sport Mathoy in Ischgl wurde ich offener und selbstbewusster. Ich durfte viele (nette) Menschen kennen lernen und in unseren Sportgeschäften wie ein Mitunternehmer agieren. Selbst in meinem Loslassen dieser tollen Verbindung blieb er großzügig wie immer. Ich werde ihm mein Leben lang dankbar sein!

 

Seine beiden Töchter, Melanie und Myriam haben beide geheiratet und sind Geschäftsführerinnen vom Hotel Christine (benannt nach ihrer Mutter) in Ischgl. Melanie ist mit Dietmar Walser ein Paar. Sie haben eine gemeinsame Emma. Myriam, die jetzt Walser als Familienname trägt, hat ausgerechnet an meinem Geburtstag, dem 13. September (2012) zu ihrem Christoph ja gesagt. Sie ist inzwischen stolze Mutter der kleinen Lara.

 

Auch mein Leben geht in Richtung Zukunft:

 

Seit August 2014 lebt ein "Engel" mehr auf dieser Welt:

Mein Sohn Philipp. Gesundheitsbedingt habe ich mich bis ins Frühjahr 2016 zu wenig um ihn gekümmert. In Absprache mit seiner Mutter ändere ich das. Er braucht mich, ich brauche ihn:

"Ein Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe" (Novalis),

"Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben" (frei nach P. S. Buck).

 

 

 

Seit Dezember 2016 lebe ich großteils wieder in meiner ursprünglichen Heimat, Steinach am Brenner. Ein kleines Häuschen, liebe Nachbarn und alte Freunde geben mir nach vielen Wander-, vielleicht waren es ja Pilger-Jahre ;), Geborgenheit.

Gut tut mir die Nähe  zu meinem fast 4 Jahre alten Sohn und die Liebe.

 

 

 

 

(Aktueller) Lebenstraum:

 

Auf einem kleinen Bauernhof mit meiner kleinen Familie und schöpferischen Leuten leben, arbeiten, teilen und dankbar sein. Es soll ein Platz für Menschen (und Tiere und Pflanzen) zum Talente-Austauschen und -Vermehren sein. Ein kleiner Badeteich oder das Meer ist ganz in der Nähe.

Besitzen möchte ich das alles lieber nicht, teilen ist viel schöner! ;)

Das Schöne an diesem Traum: Er war für 11 Monate Wirklichkeit und ich durfte ihn tagtäglich mit Leben füllen: die Franziskusgemeinschaft in Pinkafeld!

 

Darüber hinaus möchte ich meine Erfahrungen, meine weltweiten Kontakte, meine Freundschaften, meine Direktheit und Ehrlichkeit für Dich, für andere Menschen, für unsere Erde einsetzen und nutzen!

 

Körperlich, geistig und seelisch möchte ich bis zu meinem letzten "Schnaufer" durch Menschen und Herausforderungen gefordert und gefördert werden...

 

...und niemals in Pension gehen :)) 

 

 

 

Tja, meinen Lebenstraum habe ich Dir ja schon verraten... nun zur 

Lebensaufgabe:

 

Wege zu finden, zu begehen, zu hinterfragen, anderen zu zeigen und oftmals auch gemeinsam zu beschreiten wurde mir (eine) Lebensaufgabe. Einerseits ganz nahe liegend in Form von Pilger- und Wanderwegen, andererseits in Form von Lebenseinstellungen, Grundwerten, Haltungen und Visionen.

 

Seminare, Workshops und Vorträge zu halten ist mir mehr als ein Beruf, es ist mir Berufung geworden, die ich mit meinen Stärken (und Schwächen) gerne und bestmöglich ausfülle. Viele meiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen mir zu, dass ich hier (m)ein Charisma ausleben kann und Menschen davon Gewinn und Lebenskraft bekommen.   

 

Mit Menschen zu sprechen, zu philosophieren, ihnen zuzuhören, sie zu verbinden und zu verknüpfen, politisch aktiv zu sein, und doch geerdet und ausbalanciert zu bleiben ist für mich BeRUFung geworden.

 

Die körperliche Arbeit, meist in der frischen Luft und inmitten einer wunderschönen Landschaft, gewürzt mit Vogelgezwitscher, Bienensummen und Lachen, ist mir Lebenselexier. 

...so wie das Pilgern!

 

 

Was mir gut tut:

 

Für die Seele:

Mein Draht nach ganz GANZ oben, mit IHM "hoangaschtn", beten, meditieren, Qi Gong,  Yoga und lachen in Gemeinschaft.

 

Für den Geist:

Begegnungen mit Mitmenschen, philosophieren, mit Wörtern jonglieren und Gedanken-purzel-bäume pflanzen, lesen und Musik hören (z. B. Mozart, Bluatschink oder Findling - dia sein a Hammer!).

 

Für den Körper:

Bewegung in der Natur: Bäume fällen, Heu machen, Imkern, Wandern, Berge besteigen, Volleyball spielen, mein Mountainbike ausführen, in (Berg)Seen und dem Meer schwimmen, aber auch (eher mangelhaft) tanzen und singen.

 

Und überhaupt:

Ganz besondere "Engel", die immer wieder in meinem Leben auftauchen...

 

 

Motto (ehrlich gesagt, ich habe "motti"):

 

* "Ubi bene, ibi patria" (Wo es gut ist, dort ist Heimat oder Wo es mir gut geht, dort ist meine Heimat)

 

* Lebe und liebe - liebe und lebe"

 

* Ich bin wichtig und nichtig - ich bin nichtig und wichtig"

........

 

 

Persönliche Skripten:

 

+      "Tue was Du willst - und tue den Nächsten Gutes -

         Provokantes zu einem gelingenden Lebensweg" 

 +      "Schmunzeltage am Franziskusweg -

          ein Pilgertagebuch"

 +     "Unsere Welt - eine Familie! -

          Gedanken über Krieg, Hass und Friede, aus Vision wird Wirklichkeit"    

 

 

Qualifikationen:

 

Fünf Jahrzehnte Lebenserfahrung  

30 Jahre Berufsleben

11 Monate Franziskusgemeinschaft

Berufs- und Wirtschaftstrainer

Referent und Seminarleiter

Erwachsenenbildner

Zuhörer und Lebensberater 

(Pilger-) Wegbegleiter und Coach

Freier Seelsorger

Erlebnis-, Natur- und Waldpädagoge

Schauspieler

Politiker, Politberater

Hotel-Verbesserer

Kommunalentwickler (empfohlen durch WUZi)

Menschen- und Schöpfungsfreund

  

 

Mein Berufsleben im Schnellzugtempo:

 

Bis 19 in Steinach, Bauern- und Gasthof (Kind, Schüler, Koch, Kellner, Landwirt i. A.)

11 Jahre Ischgl Sportfachgeschäft Mathoy (Verkäufer, Geschäftsführer, Unternehmer)

3 Monate Assisi (Franziskaner, "DER Gegensatz")

3 Jahre Volksbank ("arm und reich zugleich..... das geht - geht das?")

1 Jahr Auszeit (Jakobswegwanderer, Indianerhäuptling u. v. m.)

10 Jahre Coach-Trainer- Leiter- Chef- Helfer-Seelsorger bei PARTNER

2 Jahre Biobauernhof Lachhof (pädagog. u. landwirtschaftl. Trainer und "Schüler")

4 Jahre LQB Salzburg (Vortragender, Seminarleiter, Workshoptrainer, Zuhörer)

11 Monate "Novize"

seitdem Unternehmer

 

Seit über 15 Jahren halte ich Workshops, Seminare, Selbstfindungstage und -wochen, bin Coach in und mit der Natur, Zuhörer in Krisen, Alltäglichem und Besonderem, Wander-, Exerzitien- und Pilgerbegleiter und noch so einiges... 

 

 

Meine letzten Worte (hoffentlich):

 

Ich gehe gerne, zufrieden und erfüllt - und freu mich auf die vielen Umarmungen im Himmel!

 

 

Schon ein Weilchen vorbei - "meine" ersten Jugendlichen, die ich als Coach bei PARTNER begleiten, trainieren...   durfte

Damals - als Volleyballtrainer mit Übersicht

Der Wald ist mit einem Coach plötzlich ganz anders...

Als Trainer am Bauernhof muß man auch mal den Rücken krumm machen - und darf tagtäglich von Klienten, Mitarbeitern, Vorgesetzen, Tieren, Pflanzen und dem Wetter lernen

Ganz behutsam, in Tat und Wort - und das vor vielen, vielen Leuten

Ein Pilgerbegleiter darf auch mal ein Wegweiser sein...

"Hier stehe ich und kann nicht anders!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt ja doch (B)Engel! Noch dazu blauäugige, unternehmungslustige!

"Mein" Sohn Philipp